Sorghum Hirse

Projekt

Wie es zum Sorghum-Hirseanbau kam

Im HEKS-Projekt "Neue Gärten" für Flüchtlinge in Arbon brachte ein Flüchtling Samen von Mechella (Sorghumhirse) mit , wie die Pflanze in Eritrea heisst. Diese wurden 2017 in den HEKS-Gärten Arbon gesät und die Pflanzen entwickelten sich prächtig. Die Sorghum-Hirse konnte im Oktober von Hand geerntet und gedroschen werden. Die Stängel und Blätter wurden den Kühen verfüttert.
Projektleiter Ueli Troxler aus Arbon beschloss daher 2018 mit dem geernteten Samen eine grössere Fläche zu bebauen. Die Kirchgemeinde stellte dafür ein Stück Land zur Verfügung. 
Anderseits konnte Ueli Troxler einen Bauer in Frauenfeld finden, der einen Feldversuch mit Sorghumhirse unter landwirtschaftlichen Bedingen wagte. 
Die Sorghumhirse gedieh prächtig und trotzte der Trockenheit im Gegensatz zum Mais bestens. Die Ernte beim Landwirt erfolgte mit einem Mähdrescher und nach dem Trocknen erklärte sich die Mühle in Oberneunforn bereit die Hirse weiter zu verarbeiten. Die Versuche gelangen nur mit dem Knowhow der eritreischen Flüchtlinge, die ihre Erfahrungen einbrachten und begleiteten und mit der Breitschaft des Landwirts, den Versuch zu wagen. 
Es ist nun an Ihnen als Konsumenten, diese gesunde, glutenfreie Sorghum Hirse mit verschieden Rezepten zu testen. Verschiedene Verkaufsstellen sind unter dem Menupunkt Verkauf aufgeführt.
Dann kann Sorghumhirse 2019 wieder angebaut werden.